Auswirkungen des EZB Leitzinses auf die Tagesgeldzinsen

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Der Leitzins beeinflusst den Hauptrefinanzierungszins aller Geschäftsbanken

„Leitzins“ wie auch „EZB Leitzins“ gehören zu den oft benutzten Schlagworten, die aktuell die Finanznachrichten beherrschen. Aber was genau ist der Leitzins und wie wirkt er sich auf die Zinshöhe von Tagesgeld-Angeboten aus? Ist von Leitzins die Rede, ist meist der Hauptrefinanzierungszins gemeint, der von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgelegt wird. Andere von der EZB festgelegte Zinssätze sind der Einlagensatz und der Spitzenrefinanzierungssatz. Der Hauptrefinanzierungssatz ist der wichtigste Leitzins der EZB. Im Allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Leitzins synonym für den Hauptrefinanzierungzins benutzt. Die Europäische Zentralbank, kurz EZB, ist die Zentralbank für die europäische Währung, den Euro. Die wichtigsten Ziele der EZB sind die Gewährleistung der Preis- und Eurostabilität. Um beides zu gewährleisten wendet die Europäische Zentralbank zwei Strategien an. Zum einen beobachtet die EZB die Entwicklung der Preise im Euro-Gebiet, woraufhin die Preisstabilität beurteilt wird. Zum anderen kontrolliert sie die Geldmenge, sie muss in einem ausgewogenen Verhältnis zu den angebotenen Waren und Dienstleistungen stehen. Einfach gesagt: Gibt es mehr Geld als Waren und Dienstleistungen, die man dafür kaufen kann, steigt die Inflationsrate. Die Geldmenge wird unter anderem durch die Festlegung des Leitzins geregelt – wohl die bekannteste Aufgabe der Europäischen Zentralbank.

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