
Momentan locken viele Banken mit lukrativen Tagesgeldangeboten. Besonders attraktiv ist ein tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland.
Obwohl die Europäische Zentralbank derzeit über eine Senkung des Leitzinssatzes nachdenkt, locken zahlreiche Banken mit attraktiven Zinssätzen für das Tagesgeldkonto. Weit vorne dabei ist die Bank of Scotland mit einem Zinssatz von 2,6 %.Wer im Moment darüber nachdenkt, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, hat im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl. Zahlreiche Banken locken mit attraktiven Angeboten und Zinssätzen, die der schleichenden Inflation durchaus standhalten können. Im oberen Bereich befinden sich dabei zurzeit jene Geldhäuser, die wie die Bank of Scotland Zinsen in einem Segment von 2,6 % anbieten. Doch das britische Geldhaus bietet diese Offerte nicht nur Neukunden an. Auch Bestandskunden erhalten diesen Zinssatz. Gleichzeitig werden hier keine weiteren Bedingungen an die gewährten Zinsen geknüpft, wie es bei vielen anderen Instituten der Fall ist.
So wirbt beispielsweise aktuell die Postbank mit Aktionszinsen für das Tagesgeldkonto in Höhe von 5 %. Allerdings kommt man nur dann in den Genuss dieses exponierten Zinssatzes, wenn gleichzeitig ein Girokonto eröffnet wird. Darüber hinaus ist auch noch die Einlage auf maximal 15.000 € begrenzt. Und sie gilt nur für einen Zeitraum von fünf Monaten. Dies bedeutet allerdings ein maximaler Ertrag von 312,50 €. Interessenten müssen sich daher fragen, ob sich das Verhältnis von Aufwand und Ertrag lohnt. Mit einem Zinssatz von 2,96 % auf das Tagesgeld liegt auch die Advanzia-Bank im oberen Bereich der Anbieter.
Doch auch hier gilt das Angebot nur für Neukunden, die ein Tagesgeldkonto eröffnen. Als Mindesteinlage werden hier 5000 € verlangt. Mittlerweile gehören Tagesgeldkonten zu den beliebtesten Finanzprodukten bei Kapitalanlegern in Deutschland. Vor allem seit der globalen Finanzkrise in 2008/2009 legen Sparer besonderen Wert auf die Sicherheit ihres Geldes. Diese garantieren die Banken mit der sogenannten Einlagensicherung. Dadurch ist in der Regel Kapital bis zu einer Höhe von 100.000 € abgesichert. Die Bank of Scotland ist dabei noch einen Schritt weitergegangen und bietet neben der britischen Einlagensicherung zusätzlich noch deutsche Garantien, weil sie freiwillig dem entsprechenden Verband beigetreten ist.
