Gerade in den letzten Tagen ist es auf dem Tagesgeld-Markt wieder zu einigen Bewegungen gekommen. Die Zinssenkungen scheinen endlich gestoppt und zahlreiche Banken offerieren vor allem Neukunden attraktive Angebote mit guten Konditionen.
Der Tagesgeld-Markt ist laut einer aktuellen Studie des Institutes für Management und Wirtschaftsförderung unter deutschen Sparern sowie Investoren die derzeit beliebteste Anlageform. Die sichere und flexible Geldanlage wird jedoch auf dem Tagesgeld-Markt von den Banken zu den unterschiedlichsten Konditionen angeboten, sodass insbesondere für Neukunden ein umfangreicher Vergleich geboten ist. Dabei sollte nicht in erster Linie auf den gewährten Prozentsatz der Zinsen geachtet werden, denn auf die erforderlichen Rahmenbedingungen, bevor dieser gewährt wird. So bietet die Postbank ihren Neukunden zwar einen Zinssatz von 2,2 Prozent, allerdings nur, wenn auch gleichzeitig ein Girokonto mit monatlichen Eingängen von mindestens 1.200 Euro eröffnet wird.
Eine weitere gängige Praxis auf dem Tagesgeld-Markt ist, die Eröffnung des Tagesgeldkontos an die Eröffnung eines Depots mit einer Mindesteinlage zu koppeln. Nicht selten ist der Zinssatz auf dem Tagesgeld-Markt auch auf eine maximale oder minimale Einlagesumme beschränkt. Dies ist besonders in den Fällen ärgerlich, wo beispielsweise die Verzinsung der Zinsen unbemerkt das Maximum übersteigt und plötzlich nur eine niedrigere Rendite bringt. All diese Faktoren sollten vor einem Vertragsabschluss wohl überlegt sein. Einige Seiten im Internet bieten hier klare und übersichtliche Vergleichsrechner an. Man sollte allerdings dabei darauf achten, dass diese auch tagesaktuell sind.
