Eine Sparrate ist sinnvoll

Eine Sparrate hilft, Ihr Sparziel zu erreichen

Die Sparrate ist der Geldbetrag, den Sie als Anleger regelmäßig für Ihre jeweilige Anlageform einzahlen. Viele Anleger entscheiden sich für einen festen monatlich Betrag, den Sie sparen beziehungsweise anlegen oder investieren möchten. Das ist im Allgemeinen auch sinnvoll, denn so kommen Sie nicht so leicht in Versuchung, den Sparbetrag spontan zu reduzieren, um sich etwas anderes nebenbei leisten zu können. Denn im Falle der Sparrate sind die einzelnen Raten meist von gleichbleibender Höhe. Als Zahlungstermin wird häufig der jeweilige Monatserste oder gelegentlich auch die Zahlung zur Monatsmitte festgelegt. Die üblichen Zeitintervalle können zwischen einem oder auch mehreren Monaten variieren. Anstelle von Sparrate sprechen Experten daher auch häufig von Monatsrate, Vierteljahresrate, Halbjahresrate oder Jahresrate.

Eine Sparrate richtig kalkulieren

Wenn Sie sich für eine Sparrate entscheiden, sollten Sie deren Höhe sinnvoll kalkulieren. Setzen Sie die Höhe der Sparrate am besten so fest, dass Sie sich trotz der Zahlungen auch einmal zwischendurch ein paar Kleinigkeiten leisten können, ohne dass Sie den Sparplan dafür aussetzen müssten. Wichtig ist zudem, neben den regelmäßig anfallenden Kosten wie beispielsweise Miete, Lebensmittel oder Benzingeld auch Kosten für Urlaub oder Versicherungsbeiträge, die meist nur jährlich anfallen, zu bedenken und einzuplanen. Relevant für die Höhe Ihrer Sparrate ist auch das von Ihnen angestrebte Sparziel. Sie sollten sich zudem überlegen, innerhalb welchen Zeitraumes Sie dieses Sparziel erreichen möchten und die Höhe der Sparrate an diese Laufzeit anpassen.

Ihre Sparrate kann nur ein Richtwert sein

Selbstverständlich sind Sie durch die Festlegung einer Sparrate nicht dazu gezwungen, diese nun bis zum Erreichen Ihres Sparziels beizubehalten. Selbst wenn Sie für Ihre Sparrate einen Dauerauftrag bei Ihrem Konto eingerichtet haben, können Sie die Sparrate senken oder steigern – ganz wie es Ihre finanzielle Situation erlaubt. Sollten Sie beispielsweise Sondereinkünfte erhalten haben wie Urlaubsgeld, eine Rückzahlung vom Finanzamt oder vom Stromanbieter oder auch eine Erbschaft, so können Sie diese Einkünfte ganz flexibel in Ihre Sparrate einfließen lassen. Dies können Sie entweder auf einen Schlag durch eine einmalige Sonderzahlung tun, oder Sie gleichen die Höhe Ihres eingerichteten Dauerauftrags der entsprechenden Summe mit einer Laufzeit von mehreren Monaten an. Eine Sparrate sollte allerdings wenn möglich nur gesenkt werden, wenn ein triftiger finanzieller Grund vorliegt. Ansonsten wird es schwierig, den festgesetzten Sparplan für sich einzuhalten.

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