Eine Rendite steht im Verhältnis zum Risiko der Geldanlage
Eine Geld- oder Kapitalanlage hat den Zweck, eine Rendite zu erzielen. Die Rendite bezeichnet das Verhältnis zwischen der Einzahlung und der Auszahlung. Meist wird dieser Wert als Prozentsatz angegeben. Eine Rendite steht außerdem im Verhältnis zum Risiko einer Geldanlage. Eine Faustregel besagt: Je höher das Risiko einer Geldanlage ist, desto höher ist auch die Möglichkeit einer hohen Rendite. Eine Rendite benennt demnach den Gesamterfolg einer Kapitalanlage. Als zeitlicher Bemessungsraum wird ein ganzes Jahr herangezogen. Dadurch wird die tatsächliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals angezeigt. Eine Rendite zeigt die prozentuale Differenz zwischen dem angelegten Betrag und dem Betrag inklusive Zinsen.
Die verschiedenen Arten der Rendite
Jede Geldanlage kann über eine Rendite bewertet werden. Außerdem können die verschiedenen Geldanlagen dadurch miteinander verglichen werden. Als Vergleichsmittel dient die sogenannte Umlaufrendite. Im allgemeinen wird zwischen Renditen aus Wertpapieren und Renditen aus Anleihen unterschieden. Der Preis eines Wertpapiers ist der Kurs des Papiers. Die Rendite eines Wertpapiers ist der Wert, den die Geldanlage in einem Jahr erwirtschaftet, abzüglich dem heute gezahlten Preis und dann dividiert durch den heutigen Preis. Eine weitere Renditeform ist die Rendite auf Anleihen. Diese unterscheidet zwischen Anleiherenditen kurzer Laufzeit und solche mit langer Laufzeit.
Die Rendite beim Tagesgeld
Das Tagesgeld erweist sich vermehrt als beliebte, weil vergleichsweise sichere Geldanlage. Die Verzinsung eines Tagesgeldkontos ist meist sehr attraktiv und somit auch die Rendite. Ein Verlustgeschäft ist mit einem Tagesgeldkonto praktisch ausgeschlossen. Das bedeutet maximale Sicherheit bei attraktiven Zinsen. Zwar fällt die Rendite bei einem Tagesgeldkonto niedriger als bei anderen Geldanlagen, wie beispielsweise Wertpapieren, aus. Bei Wertpapieren ist das Risiko eines finanziellen Verlustes im Vergleich zum Tagesgeldaber auch deutlich höher. Vor der Eröffnung eines Tagesgeldkontos sollte ein Vergleich durchgeführt werden, um die ideale Bank zu ermitteln. Einige Banken verlangen Kontoführungsgebühren, was den Gewinn schmälert. Da bei einer Geldanlage die tägliche Rendite unter Zinssenkungen und Zinsanhebungen schwanken kann, wird meistens eine durchschnittliche Rendite berechnet, die sich auf ein ganzes Jahr bezieht.
