Was bedeutet Zinsgutschrift?
Das Tagesgeldkonto als Geldanlage lohnt in erster Linie wegen der attraktiven Zinsgutschrift. Diese Gutschrift bringt bares Geld auf das Tagesgeldkonto oder das Referenzkonto. Je nachdem, wie hoch der Zinssatz bei der gewählten Bank ist, fällt die Höhe der Gutschrift aus. Die Unterschiede zwischen der Höhe der Zinsen bei den verschiedenen Anbietern variieren teils sehr stark. Es gilt also, eine Bank zu finden, die eine hohe Zinsgutschrift garantiert. Onlinebanken sind meist die günstigeren Anbieter, da sie finanzielle Aufwände für eine Filianetz einsparen. Lohnend ist ein Tagesgeldkonto bei einer Bank, die keine Mindesteinlage fordert. Bei einer solchen Bank können kleinere Summen ab dem ersten Euro Zinsen erwirtschaften. Die Zinshöhe richtet sich meist nach dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB).
Ablauf der Zinsgutschrift
Nicht nur bei der Zinshöhe gibt es Unterschiede: Die Zinsgutschrift erfolgt abhängig vom Institut monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich. Bei einer jährlichen Zinsgutschrift erfolgt die Überweisung am Ende des Jahres. Tagesgeldkonten-Besitzer erhalten natürlich auch bei vorzeitiger Kontoauflösung eine Zinsgutschrift. Die Gutschrift erfolgt meist auf das vom Kontoinhaber angegebenen Referenzkonto. Ein Tagesgeldkonto lohnt sich in jedem Fall – für jeden Euro erhalten Sie Zinsen und wegen der täglichen Verfügbarkeit können Sie jederzeit auf das Konto zugreifen.
Jährliche Zinsgutschrift und andere Kriterien
Bei der Wahl eines Tagesgeldanbieters spielen verschiedene Kriterien eine entscheidende Rolle. Wichtiger Punkt ist natürlich die Zinshöhe – schließlich dient ein Tagesgeldkonto in erster Linie der Vermögensbildung. Ebenfalls zu beachten ist die Art der Zinsberechnungsmethode. Je nachdem, welche Methode angewandt wird, steigt oder sinkt die Höhe der zu erwartenden Zinsgutschrift. Manche Methode rechnet auf den Tag genau ab, andere wählen das typische Bankenjahr mit 360 Tagen zur Berechnung der Zinsgutschrift. Verschiedene Banken fordern auch eine Mindest- oder Maximaleinlage bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos. Eine Mindesteinlage schreibt die Einzahlung eines Mindestbetrages vor, die Maximaleinlage begrenzt die Höchstsumme auf dem Tagesgeldkonto. Einige Banken gewähren eine Zinsgutschrift von der Einzahlung des ersten Euros an. Die verschiedenen Zinsintervalle fließen auch in die Bewertung eins Tagesgeldkontos mit ein. Je nach Interessenlage kann eine Bank mit dem entsprechenden Modell gewählt werden. Bei einer jährlichen Zinsgutschrift ist die einmalige Summe selbstverständlich höher als bei Gutschriften, denen eine kürzere Zinsperiode zugrunde liegt.
