Die Konditionen für Tagesgeld-Angebote sind unterschiedlich

Die Konditionen umfassen neben den Zinsen auch die Gebühren

Spricht man im Bezug auf Tagesgeld von den Konditionen für das Konto, handelt es sich im Allgemeinen um alle Bedingungen, auf die sich der Kunde einlässt, wenn er das Tagesgeldkonto einrichten möchte. Die bekannteste der Konditionen ist sicherlich der Zinssatz, den der Anbieter für das Tagesgeld offeriert. Diese Bedingung allein sollte allerdings nicht ausschlaggebend sein: Zu den weiteren Konditionen gehören auch die Zinsberechnungsmethode und der Zeitpunkt der Zinsgutschrift. Beim Thema Gebühren ist es wichtig zu wissen, dass manche Banken bereits für die Kontoeröffnung Geld verlangen, bei anderen Anbietern kostet die Kontoführung etwas, bei manchen Banken müssen Sie sogar für beides zahlen. Andere Banken wiederum bieten alles kostenfrei an. Ob es einen Mindestbetrag gibt, den Sie anlegen müssen, um das Tagesgeldkonto einzurichten, können Sie ebenfalls in den Konditionen nachlesen. Dort erfahren Sie außerdem, ob der Betrag, den Sie anlegen dürfen, begrenzt ist. Man spricht bei diesen beiden Konditionen von Mindest- und Maximaleinlage.

Die Konditionen, für die sich alle Anleger interessieren, sind die Zinsen

Wenn Sie sich über die Konditionen informieren und verschiedene Anbieter vergleichen, sollten Sie dabei nicht nur auf den Zinssatz achten. Um die optimale Rendite zu erzielen ist es nötig, alle anderen Konditionen gleichermaßen zu berücksichtigen. Üblicherweise richtet sich die Höhe der Tagesgeldzinsen nach dem aktuellen Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB erhöht den Leitzins, wenn das Wirtschaftswachstum stabil ist, um die Gefahr einer Inflation einzudämmen. Dies hat einen negativen Effekt für Kreditnehmer: Wenn die Banken ihre Zinsen dem erhöhten Leitzins angepasst haben, müssen sie in der Folge damit rechnen, dass sie mehr Zinsen für geliehenes Geld bezahlen. Sparer hingegen können sich über mehr Zinsen für ihr Sparguthaben freuen. Gesenkt wird der Leitzins, damit Kredite billiger werden und so die Wirtschaft angekurbelt wird. In diesem Fall freuen sich die Kreditnehmer, unerfreulicher wird es dann allerdings für die Sparer, die nun für ihr Geld weniger Zinsen bekommen.

Beachten Sie Konditionen wie Zinsberechnungsmethode und Gebühren

Neben der Zinshöhe gehört auch die Zinsberechnungsmethode zu den wichtigen Konditionen für Tagesgeldkonten. Die in Deutschland gängige taggenaue Zinsberechnungsmethode berücksichtigt exakt die Tages des Jahres für das die Zinsen gutgeschrieben werden sollen. Dabei werden also auch Schaltjahre berücksichtigt. Generell sollten Sie beim Konditionsvergleich sämtliche Gebühren betrachten und klären, ob die Eröffnung des Tagesgeldkontos kostenfrei ist, ob die Kontoführung Geld kostet und ob Sie die Möglichkeit haben, ein Online-Konto kostenfrei zu nutzen. Bei den Konditionen sind häufig die Angebote von Onlinebanken sehr interessant. Einige dieser Banken bieten kostenfreie Tagesgeldkonten an, bei denen Kontoeröffnung und -führung gebührenfrei sind. Auch das Referenzkonto, auf das Sie Geld vom Tagesgeldkonto überweisen können, wird von manchen Anbietern als kostenloses Online-Girokonto angeboten. Daher unsere Empfehlung: Beachten Sie auch die Konditionen für die Kontoführung, damit Sie auf jeden Fall eine optimale Rendite erzielen.

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